Ab Oktober 2003: Kung-Fu in Herne
Nach einigen Wochen Training auf öffentlichen Parkplätzen und in Parks ist uns nun der Anschluss an einen Sportverein gelungen, der uns ideale Bedingungen für unser Training bieten kann. Ab sofort können wir die Sportanlage an der Südstraße nutzen. Der planmäßige Unterrichtsbetrieb wird am 12. Oktober 2003, dann zunächst jeweils sonntags um 16:00h, aufgenommen.
Die offizielle Pressmeldung des Sportverein GEA-Happel e.V.:
Herne – Christian Kubiak unterrichtet ab dem 12.10. Schüler von 8 bis 99 in der Sportverein GEA-Happel e.V. / Vielfältiges und anspruchsvolles Training von Körper und Geist / Interessenten sind ab dem 12.10. jeweils Sonntag von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Probetraining eingeladen / SV GEA Happel hatte sich aktuell auch für Nicht-Betriebsangehörige geöffnet
Herne – Der Herner Sportverein GEA-Happel e.V. bietet ab sofort eine neue Abteilung für alle Mitglieder an: Qi Xing Tang Lang Kung Fu heißt die traditionelle chinesische Kampf- und Bewegungskunst, in der zukünftig der Herner Christian Kubiak beim Sportverein GEA-Happel e.V. Schüler unterrichten wird. Angesprochen sind Interessenten von 8 bis 99 Jahren. Das System zeichnet sich durch seine enorme Technikvielfalt und Schnelligkeit aus und wurde erst ab 1918 durch erstmals öffentlichen Unterricht weltweit verbreitet. Seitdem ist das Qi Xing Tang Lang zu einem der beliebtesten Kung Fu-Systeme der Welt geworden. In Deutschland wurde es erst 1983 zum ersten mal von Kai Uwe Pel unterrichtet. Christian Kubiak wurde bei Pel ausgebildet und bekam 1996 die Erlaubnis das System ebenfalls zu unterrichten. Bislang hat der 30jährige dies in Bochum und Schwelm getan, bis er jetzt für den Sportverein GEA-Happel e.V. gewonnen werden konnte.
Das System ist äußerst vielfältig und anspruchsvoll. Das Üben von Formen nimmt einen Großteil des Unterrichts ein. Dabei handelt es sich um Elemente und Prinzipien, die unverändert vom Lehrer zum Schüler weitergegeben werden, um das Wissen und die Zukunft des Systems zu sichern. Beim Qi Xing Tang Lang Kung Fu lernt der Schüler zunächst grundlegende Stellungen und Bewegungen, die sich durch das Üben zu reflexartigen Bewegungen verinnerlichen lassen. Später wird neben diesen Handformen auch der Umgang mit traditionellen Waffen wie dem Stock, Säbel oder Speer geübt.
Die Übungen verbessern die Konzentration, das Gedächtnis und das Lernverhalten. Darüber hinaus werden Gesundheit und allgemeines Wohlbefinden gesteigert. Neben dem körperlichen Training werden jedem Schüler auch traditionelle Werte und moralische Grundsätze vermittelt. Offenheit für fremde Kulturen und Toleranz sind die Grundvoraussetzungen zum Erlernen des Systems. Beim Qi Xing Tang Lang Kung Fu geht es nicht um Wettkämpfe oder Meisterschaften und den Gewinn von Titel oder Graduierungen, sondern darum, durch beständiges Training Körper und Geist zu trainieren. Interessenten sind herzlich eingeladen ab dem 12. Oktober jeweils sonntags von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr in der Sporthalle des Sportverein GEA-Happel e.V. eine Probestunde zu absolvieren.
Der Sportverein GEA-Happel e.V. hatte sich erst vor wenigen Wochen auch für Nicht-Betriebsangehörige geöffnet. Auf dem Gelände an der Südstraße 48 in Herne / Wanne nennt der Verein nicht nur eine moderne Sporthalle sein Eigen. Gleichzeitig sind hier auch noch eine vereinseigene Kegelbahn sowie ein vollständig ausgestattetes Vereinsheim untergebracht, das als Treffpunkt, Veranstaltungs- und Versammlungsstätte genutzt wird. Darüber hinaus steht auf dem Kemnader Stausee ein Segelboot für Mitglieder bereit, die im Besitz einer Segelbootfahrerlaubnis sind.
In derzeit 11 Abteilungen wird Sport getrieben: Qi Xing Tang Lang Kung-Fu, Badminton, Fitness, Fußball, Gymnastik, Kegeln, Segeln, Tennis, Tischtennis, Volleyball und Fitnessgymnastik. Das Angebot soll noch in diesem Jahr um eine attraktive Trendsportart erweitert werden.
Mit rund 450 Mitgliedern zählt der Sportverien GEA-Happel e.V. zu den mitgliederstärksten Sportvereinen in Herne. Das Ziel des Vereines ist nicht der Hochleistungs-, sondern der Breitensport.

